Matratzenkerne aus 100 % Latex bestehen aus einer Mischung von synthetischen und natürlichen Latex, der aus dem Kautschukbaum gewonnen wird. Latex wird in zwei Hauptverfahren hergestellt: Dunlop und Talalay.
Beim Dunlop-Verfahren wird eine Mischung von synthetischen und natürlichen Latex in eine vorbereitete Metallform gegossen. Die Form wird dann in einen Ofen gestellt, wo die Mischung bei einer hohen Temperatur von über 100 °C verarbeitet wird. Auf diese Weise entsteht der Latexkern der Matratze.
Beim Talalay-Verfahren wird der Latexmischung zusätzlich überschüssige Luft entzogen und sie auf eine Temperatur von -30 °C eingefroren. Anschließend wird die Mischung erhitzt und verstärkt. Talalay-Latex zeichnet sich im Vergleich zu Dunlop-Latex durch eine weichere Konsistenz und höhere Atmungsaktivität aus. Hinsichtlich der Latexqualität besteht jedoch kein Unterschied zwischen dem Dunlop- und dem Talalay-Verfahren.
Ein wichtiger Faktor bei Latexschaum ist das Verhältnis von natürlichen und synthetischen Latex in der Mischung. Der Anteil an Naturlatex, also Kautschukmilch, kann bis zu 98 % betragen. Ein höherer Anteil an Naturlatex bedeutet in der Regel eine höhere Qualität und bessere Eigenschaften der Matratze.
Latexmatratzenkerne sind aufgrund ihrer Elastizität, ihres Komforts und ihrer natürlichen Eigenschaften beliebt. Sie bieten eine perfekte Körperunterstützung, sind verformungsbeständig und hoch atmungsaktiv, was zu einem gesunden und komfortablen Schlaf beiträgt.
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